Marcel Hirscher GS Schladming 2012 Credits: Tirolfoto.at

Kommentatoren mit Innenskifehler

Aufatmen am Ende der Ski-Welt-Cup Saison. Wir freuen uns auf entspanntes Cruisen im Firn. Doch das Gequassel der Ski-Kommentatoren hallt immer noch nach. Das Deja lässt sich eben noch nicht beirren und vut weiter. Innenski, Innenski, Innenski …

Der arme Innenski muss wirklich für fast alle Erklärungsversuche der Fach-Co-Kommentatoren herhalten. Der eine ist am Innenski ausgerutscht, die andere ist wegen des Innenskifehlers gestürzt. Das Rennen wurde gewonnen weil der Läufer über oder gar am Innenski beschleunigt hat, seine Konkurrenz hat es hingehaut, weil sie zu früh auf den Innenski gestiegen ist.
Wir wollen den Innenskifehler, der höchstens die Kommentatoren disqualifiziert, etwas genauer betrachten.

Boot-Out
Ein häufiges Missgeschick, gerne als „Innenskifehler“ bezeichnet, heißt richtig benannt  Boot-Out – Wegrutschen am Schuh. Je schneller oder enger die Kurve gefahren wird, desto mehr muss man sich in die Kurve legen. Doch manchmal geht dabei die Adhärenz flöten. Wird der Aufkantwinkel zu groß, berührt der Schuh den Schnee und es passiert: Rutsch und weg! Hier spielt das Timing die entscheidende Rolle. Um es zu verstehen muss man die unterschiedlichen Phasen der Kurve betrachten – vor der Falllinie – in der Falllinie – nach der Falllinie

Julia Mancuso Cortina 2012 Credits: tirolfoto.at

Zu früh am Innenski
Die Diagnose „zu früh auf dem Innenski“ auch sehr häufig deklariert als „Innenskifehler“ ist schlicht falsch. Eine dynamische Fahrweise zeichnet sich dadurch aus, dass im Kurvenverlauf die Belastung kontinuierlich vom Innenski auf den Außenski wandert. Um mit optimaler Nutzung der Umgebungskräfte zu fahren, muss deshalb sofort am Kurvenbeginn – vor Erreichen der Falllinie, das Innenbein voll belastet sein. Hat ein Läufer am Anfang der Kurve keinen Druck am Innenski, wird es für ihn sehr schwer ihn während der Kurve aufzubauen. Das funktioniert nur über eine Vergrößerung des gefahrenen Radius. In der Realität bedeutet das zu driften. Der Grund dafür, warum gerutscht und manchmal auch ausgerutscht wird, wo eigentlich die Kante zum Einsatz kommen sollte, ist zu wenig Innenlage am Kurvenbeginn.

Slip-Catch
Ein weiteres Malheur, das mit fatalen Folgen für die Knieglenke, oft sogar ohne Sturz, enden kann, ist der Slip-Catch. Auch hier wird fälschlicherweise meistens der Innenski verdächtigt. Dabei ist das eine Sache, die sich am Außenski abspielt. Er verliert kurzzeitig Grip. Das gemeine Reporterauge sieht dann oft und gern nur den Effekt: Eine rasche kurzfristige Gewichtsverlagerung auf den Innenski. Dass der neuerlich mit unkontrollierter Vehemenz zubeißende Außenski für das Übel verantwortlich ist, entgeht den meisten, die auf den Innenski als Teufel schwören.

Alexis Pinturault - Credits: tirolfoto.at

Beschleunigung am Innenski
Die Ambivalenz der TV-Experten zum Innenski wird deutlich wenn sie ins Schwärmen geraten. „Vuoi am Inaski duachzougn!“ „Boah, wie die am Innenski beschleunigt.“ Das wiederum ist zu viel der Ehre. Beschleunigt wird mit dem Allerwertesten meine Herren und auch nicht indem man „den Ski früh auslässt“ wie ich heute von einer Dame hörte. Sofern die Ski so mit den Kanten greifen, dass sie auf einer kreisförmigen Bahn bleiben, der Fahrer also carvt, kann er seine Fahrt beschleunigen, indem er seine Körpermasse in Richtung Kurvenmittelpunkt verschiebt.

Nachdem jetzt der Vorhang für die letzte Ski-World-Cup Vorstellung gefallen ist, könnte der Ski-Fachkommentatorenschaft Zeit für einen Seitenblick zur Eiskunstlauf WM in Nizza bleiben. Die Pirouetten die dort zu sehen sein werden, könnten anschaulich machen, dass zum Beschleunigen auf ähnlichem Untergrund nicht immer ein Innenski vonnöten ist.

P.S. Die TV Bilder die der ORF aus Schladming lieferte waren Weltklasse. Super-Slow-Mo aus nächster Nähe. Das gibt viel Bildmaterial zum Innenskifehler genau studieren wähernd der Sommerpause.

Photo Credit: www.tirolfoto.at
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17 Antworten
  1. Josef
    Josef says:

    Ich frage mich ernsthaft, wie unsere Schi-co-Kommentatatoren, die ja selber Rennläufer waren, diese Begriffe-wie Innenschifehler etc.- so falsch verwenden?
    Es leuchtet ja irgendwie voll ein, wie „nicola“ dieses Technikelement zu erklären versucht!
    Es gibt also keine Beschleunigung am Innenschi- sondern nur eine durch Verlagerung des Körperschwerpunktes in den neuen Schwung!
    Was ich gerne doch noch gewusst hätte, ist:
    Auf welchem Schi beginnt man wirklich eine Kurve im Rennsport- die einen sagen zuerst kurz am Innenschi- die anderen sagen nur am Außenschi?
    danke

  2. nicola
    nicola says:

    Viele der Kommentatoren waren in einer Zeit aktiv als es undenkbar schien, den Innenski voll zu belasten. In Österreich ist zudem immer noch eine Ski-Schulmeinung präsent, die stark auf Hüftangulation und Aussenski-Belastung fokussiert.

    Der Druckaufbau bei der Einleitung in eine gecarvte Kurve beginnt idealerweise an der Schaufel des aufgekanteten Innenskis. Das ist aber im Rennlauf natürlich nicht immer möglich. Die Bandbreite, die ein Rennläufer am Highlevel drauf hat, reicht von leichtem Ausstemmen über andriften und den sogenannten Pivoting bis zum durchgezogenen Schwung auf der Kante.

  3. Josef
    Josef says:

    Danke für die Antwort!
    Ich habe noch eine Frage: Ich beobachte immer wieder in Superzeitlupenaufnahmen, dass die Rennläufer das Außenbein von Beginn der Kurve bis zum Ende beinah voll gestreckt halten; erst beim Belastungswechsel wird diese Streckung gelöst und ganz kurze Zeit später erfolgt dasselbe auf der anderen Seite!
    Stimmt meine Beobachtung?
    Das geht aber nur wegen deren starken Schräglagen, oder ?

  4. nicola
    nicola says:

    Hallo Josef, gut beobachtet. Für die „Streckung des Außenbeins“ gibt es sogar einen Namen: Skeletal Stacking
    http://www.kunstpiste.com/skilexikon/skeletal-stacking/

    Man kann das auch bei Kindern gut beobachten, die instinktiv die auftretenden Kräfte mit dem Skelett und nicht mit Muskulatur und Gelenken aufnehmen.
    http://www.kunstpiste.com/2011/06/skifahrgestell-skelett/

    Ein geschickter Skifahrer könnte das Außenbein natürlich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten abspreizen. Sinn hat das ganze aber nur wenn man sich mit der Fliehkraft so arrangiert, dass man nicht Muskelkraft aufwenden muss um im Gleichgewicht zu bleiben. Es geht also nicht wegen der starken Schräglagen – sie sind ein Effekt – sondern, weil die auftretenden Kräfte gut ausgenutzt und aufgenommen werden.

  5. Josef
    Josef says:

    Danke!
    Ich habe ihre Artikel auf ww.kunstpiste interessiert gelesen und einige neue Erkenntnisse gewonnen!
    Ich würde nun gerne ihre Meinung zu den neuen längeren Schi im RSL kennen. Wie wird sich die Technik ändern (mehr Anstellen?)
    Marcel Hirscher bekräftigte ja schon in einem Interview, dass es bei schlechteren Verhältnissen auch für ihn sehr schwierig werden wird, die Schi auf Spur zu halten!

  6. nicola
    nicola says:

    Hallo Josef, sorry für die späte Antwort – mein Kommentar ist leider bei einem Server-Umzug verloren gegangen … Ich bin mit der neuen Material-Regulierung für GS Skis (wie ein Grossteil der aktiven Athleten) nicht einverstanden. Hier mein Beitrag zur zugrunde-liegenden Studie – http://kunstpiste.onlinerin.at/2012/01/fis-material-studie-unzureichend/

    Die Änderungen werden in vielerlei Hinsicht die Fahrweise beeinflussen. Gravierend bestimmt in Timing & Linienwahl und daraus folgend auch für alle möglichen individuellen Stil- und Technik-Parameter. Bei optimalen Bedingungen wird das, wie Marcel Hirscher ja sagt, nicht so augenscheinlich wie bei schlechteren Strecken-Verhältnissen. Gefährlich kann es für leichtere und nicht so kräftige Fahrer (besonders auch Frauen und Jugendliche) werden, wenn die Kurssetzung nicht mit den neuen Material-Voraussetzungen mithält.

  7. Josef
    Josef says:

    Hallo Nicola!
    Das wird ja echt spannend werden, wie jeder Athlet mit diesen Veränderungen umgehen wird!
    Was meiner Meinung noch nicht ganz geklärt ist, ist die Tatsache, wie die heranwachsenden jugendlichen Schirennläufer mit der Situation fertig werden sollen. Es ist ja kontraproduktiv, wenn diese zur Zeit noch mit den stark taillierten Schiern trainieren, später dann die geraden Bretter anschnallen müssen!
    Momentan weiß auch noch niemand, ob die Kurssetzer sich an die neuen Radien anpassen „dürfen“?

  8. nicola
    nicola says:

    Hallo Josef,

    Neue Materialregeln werden ab 2013/14 auch im Nachwuchsbereich gültig. Vielleicht steht dann in der Zwischenzeit aber durch die Ereignisse – es gibt schon Verletzungen, die mit neuem Material passiert sind – die nächste Verwirrung bevor. Wer weiss? Gerade für den Nachwuchsbereich ist die unsichere Situation, wie du sagst, sehr unangenehm. Hier kommt auch der finanzielle Aspekt hinzu. Viele Eltern werden sich die notwendigen Anschaffungen gar nicht mehr leisten können.

    Zur Kurssetzung – Der Spielraum den hier die Wettkampfordnung gewährt, dürfte für die Anpassung schon reichen. Die Frage ist mehr, ob es genügend Kurssetzer gibt, die unter den gegebenen Bedingungen harmonische Läufe zustande bringen.

  9. Josef
    Josef says:

    Hallo Nicola!
    Ich habe ihren Artikel über den Innenschi noch einmal genau studiert und muss über folgende Aussage nun doch etwas nachdenken:—-Eine dynamische Fahrweise zeichnet sich dadurch aus, dass im Kurvenverlauf die Belastung kontinuierlich vom Innenski auf den Außenski wandert. Um mit optimaler Nutzung der Umgebungskräfte zu fahren, muss deshalb sofort am Kurvenbeginn – vor Erreichen der Falllinie, das Innenbein voll belastet sein“—-

    Nun, da ich aber immer wieder höre, man soll von Beginn der Kurve an auf den Außenschi gehen und erst im Kurvenverlauf langsam das Gewicht auf beide Schi verlagern, bin ich nun doch etwas verunsichert!?
    Weiters wird immer wieder propagiert, den Außen- und Innenschi annähernd auf gleicher Höhe zu führen, um Scherstellungen zu vermeiden!
    Eine Antwort diesbezüglich wäre sehr hilfreich, da ich meinen Schischülern keine falschen Dinge lehren möchte!!!

  10. nicola
    nicola says:

    Hallo Josef – darf ich das „Du“ vorschlagen?

    Nun, da ich aber immer wieder höre, man soll von Beginn der Kurve an auf den Außenschi gehen und erst im Kurvenverlauf langsam das Gewicht auf beide Schi verlagern, bin ich nun doch etwas verunsichert!

    Wo hörst du denn immer wieder, dass du am Kurvenbeginn, den Aussenski belasten sollst? Und wie stellst du dir eine Umlastung vom Aussenski auf beide Ski im Kurvenverlauf ohne zu rutschen vor?

    Dazu muss man den Radius vergrößern und das geht nur über Driften. Das ist der Grund dafür warum gerutscht wird, wo eigentlich die Kante zum Einsatz kommen könnte. Zu wenig Innenlage am Kurvenbeginn bedeutet zu wenig Fliehkraft und dadurch zu wenig Außenskibelastung am Kurvenende. Man kann auch so nicht (dynamisch) in die nächste Kurve kippen.

    Und warum sollte es sinnvoll sein, eine Kurve auf Druck mit dem Aussenski zu initiieren, wenn das auf Zug mit dem Innenski viel besser geht?

    Weiters wird immer wieder propagiert, den Außen- und Innenschi annähernd auf gleicher Höhe zu führen, um Scherstellungen zu vermeiden!

    Vorweg: Zum besseren Verständnis muss man zwischen Scher- und Schrittstellung unterscheiden. Die Scherstellung resultiert oft aus einer Skiführung in der der Aussenski nach der Fallinie zu wenig Druck aufnehmen kann. Fazit der Radius des Innenski, der ohnehin einen kürzeren Weg nimmt, wird noch mehr verkürzt und so müssen die Ski auseinanderlaufen. Dagegen hilft eine etwas breitere Skiführung und eine Schrittstellung. Alles siehst du auf fast jedem Foto von guten Rennläufern.

    Beide Dinge die du ansprichst, haben stark mit der Schönski-Lehre zu tun – schmale parallele (obendrein oft so ausgelegt, dass die Spitzen gleichauf sein müssen) Skiführung. Im Rennlauf ist man schon früher damit in Schönheit gestorben, heute ist das undenkbar und auch Anfängern sollte man es damit nicht unnötig schwerer machen.

  11. Josef
    Josef says:

    Hallo Nicola!
    Zuerst will ich mich für deine äußerst schnellen und sehr einleuchtenden Antworten bedanken!!
    Diese Begriffe, die ich immer wieder höre, sind Aussagen sog. Kinder -und Schülertrainer, die scheinbar gerade in der wichtigsten Phase des Schwunglernens den Kindern offenbar eher schaden als nutzen!
    Könntest du vielleicht auch noch zu folgenden zwei Begriffen, die auch ständig zu hören sind, Stellung nehmen:
    1) man soll nach dem Schwung weiter „nach vor fahren“ (Wohin?)
    2) man soll die „Schi früher auslassen“(dürfte irgendetwas mit den Kanten zu tun haben?)
    Danke!

  12. nicola
    nicola says:

    Das ist das Kunstpiste Spezial-Service für interessante Fragestellung, Josef 😉

    1. Man soll nach dem Schwung weiter “nach vor fahren” (Wohin?)

    Diese Anweisung habe ich so noch nie gehört und finde sie äusserst verwirrend. [ironie ein] Vielleicht ist ja gemeint, die Kinder sollen so fahren wie ihre Vorfahren … [/ironie aus] Weiter nach vorne setzt einen Bezugspunkt voraus. Das kann beim Skifahren die Falllinie, ein Tor, der Körper, der Hang oder sonst was sein. Vorstellbar ist, dass der Trainer empfiehlt den Kurvenbogen zu verlängern. Das wäre dann allerdings nicht nach dem Schwung, sondern im Schwung. Verständlicher wäre in diesem Fall davon zu sprechen, die Kurve weiter auszufahren. Aber ein Kind würde ich mit solchen Verbal-Anleitungen schon gar nicht traktieren.

    2. Man soll die “Schi früher auslassen”(dürfte irgendetwas mit den Kanten zu tun haben?)

    Das wäre dann genau das Gegenteil von 1. – Die Ski auslassen, könnte man so aus dem Trainer-Jargon übersetzen: Den aktiven Druck auf die Ski verringern und/oder die Fliehkraft wirken lassen um die Skis zum Kantenwechsel als Phase 1 des Belastungswechsels zu Entlasten.

    Den Trainern, die (oft ohne Entlohnung) beim Kindertraining etwas verbessern wollen, kann man nicht wirklich Vorwürfe machen. Sie wissen es meistens einfach nicht besser. Und gute verbale Bewegungsanleitung erfordert eine gewissenhafte Auseinandersetzung mit mehreren Themen und sehr viel Praxis. Beides kann man von Leuten an der Basis – in AT mit D-Trainerausbildung (Instruktor Kinderski- und Jugendskirennlauf) – nicht grundsätzlich erwarten.

  13. Josef
    Josef says:

    Hallo Nicola!
    Weil du in deinem Beitrag den Belastungswechsel angesprochen hast, möchte ich dazu gerne wissen, ob meine Beobachtungen diesbezüglich stimmen.
    Ich habe den Eindruck, dass bei den sehr guten Rennläufern im Prinzip kaum eine merkbare Entlastung vorhanden ist. Der Körper (besonders der OK) macht kaum eine Hoch- oder andere Bewegung, es erfolgt die Entlastung komplett aus den Beinen heraus (oder habe ich da was übersehen!?). Ich kann nur unmittelbar vor dem nächsten Schwung den Wechsel der Belastung vom Außenschi zum Innenschi erkennen und danach das Kippen des OK in den neuen Schwung! Sonst fällt mir nichts auf!
    Vielen Dank im Voraus!

  14. nicola
    nicola says:

    Hallo Josef,
    Wo nix ist kann man nix sehen? …

    Ich habe den Eindruck, dass bei den sehr guten Rennläufern im Prinzip kaum eine merkbare Entlastung vorhanden ist.

    Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Auch beim Skifahren. Man sieht weder die Schwerkraft, noch die Fliehkraft. Nur ihre Wirkung.

    Der Körper (besonders der OK) macht kaum eine Hoch- oder andere Bewegung

    Die meisten tun sich eben leichter die Muskelkraft anhand der Bewegung, die der Skifahrer aktiv macht, zu erkennen. Ein Zen-Skimeister würde vielleicht sagen „es carvt“. Dieses „es“ etwas weniger esoterisch: wenn Kante und taillierte Skiform gut benutzt werden, dann kann der Skifahrer mit den Umgebungs-Kräften am Schmiegekreis spielen.

    es erfolgt die Entlastung komplett aus den Beinen heraus (oder habe ich da was übersehen!?)

    Die Beine, sofern man das Hüfgelenk und die Beckenmuskulatur hinzuzählt, haben in der Tat viel zu tun. Aber anders als früher, zu Zeiten des Umsteigschwungs (aktives Abdrücken), müssen sie den Druck halten, damit sich die Ski auf der kreisförmigen Bahn konstant bewegen. Beim Entlasten lässt der geschickte Carver, dann den für diese Haltebewegung nötigen Muskel-Tonus nach. Zeigen die Skispitzen in die neue Kurvenrichtung, „schwuppst“ er in die nächste Kurve.

    Ich kann nur unmittelbar vor dem nächsten Schwung den Wechsel der Belastung vom Außenschi zum Innenschi erkennen und danach das Kippen des OK in den neuen Schwung! Sonst fällt mir nichts auf!

    Das ist eine Möglichkeit, die sich für mittlere und längere Kurvenradien gut eignet. Für einen schnellen Richtungswechsel, beispielsweise im Slalom, ist die sogenannte „Pivot Transition“ viel besser geeignet. Anstatt zu Kippen, werden beide Ski in der Luft (der Abstand zum Schnee kann von beinahe Unsichtbar, bis etliche Zentimeter reichen) in die neue Richtung gedreht. Es gibt (momentan noch) keinen Slalomläufer, der in dieser Hinsicht geschickter und feinfühliger als Marcel Hirscher agiert. Und wie überall gibt es natürlich alle möglichen Mischformen. Für alle ist wichtig, dass man nicht versucht mit dem Körper gegen die auftretenden Kräfte zu arbeiten.

  15. Schneb
    Schneb says:

    Heh du Ich fahre Europacup Rennen und kann nur so viel sagen dass du hier sehr viel mist erzählst! Wahrscheinlich bist du so eine Deutsche (die haben sowieso keine Ahnung vom Skifahren) die nur fett auf der Couch liegt und meint sie wisse alles besser als ehemalige Weltcupfahrer! wahrscheinlich bist du mur so eine die zu Hause verzweifelt weil sie nie weiter gebracht hat!

    Man kann sehr wohl über den Innenski beschleunigen und nicht mit dem Arsch ( vllt machst du das so) aber sicher gehört es zur Kurvenbewegung dazu aber man beschleumigt über den Aussenski und wers kann auch noch übern Innenski du Profi! ich könnte hier noch sehr viel mehr zu deinen Mist hier schreiben aber dann würde ich morgen noch hier sitzen und schreiben!

  16. Josef
    Josef says:

    Also, ich bin regelrecht geschockt über diesen derben und aggressiven Artikel. Ich kann Nicola sehr gut verstehen, dass Sie verzichtet, Dir auf diesem Niveau zu antworten!
    Wenn Du schon Kritik anbringen möchtest, warum kannst Du dann nicht in sachlichem Ton eine für jeden verständliche Antwort schreiben? Aber bei Deinen Deutschkenntnissen ist es vielleicht eh besser darauf zu verzichten, weil dies ja sowieso keiner verstehen würde!
    Zu einem guten Sportler gehört eben auch “ Hirn“, das Dir offensichtlich etwas fehlen könnte und so wirst Du auch im Europacup hängen bleiben…

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