Rindsuppe - Das Kunstpiste Rezept

Rindsuppe

Eine kräftige Rindsuppe gehört in vielen Kulturkreisen zu den Basics. Sie schmeckt immer und ist bei Erschöpfungszuständen und Erkältungskrankheiten eines der bewährtesten Hausmittel. Als Zutat für viele Gerichte ist sie in der feinen Küche sowieso unersetzbar.

Rindsuppe – Die Tafel Königin

Die klassische Wiener Rindsuppe ist die unangefochtene Königin der Tafel und wird in Österreich sogar als Nationalsuppe bezeichnet. Selbstverständlich geht der Geschmack der Suppe Hand in Hand mit der Qualität der Zutaten – Zu empfehlen: Bio Rindfleisch und Gemüse + gartenfrische Kräuter. Die Einlagen sind natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Deshalb gibt es zum Schluss auch zwei Rezepte gegen die Langeweile im Nudelsuppentopf.

Rezept - Zutaten

Zutaten-Menge je nach Größe des Suppentopfs – je größer desto besser, die Suppe lässt sich nach Omas Art in Einmachgläsern oder im Tiefkühler haltbar machen.
Rindsuppe

  • fleischige Rindsknochen oder Bauchfleisch vom Rind
  • zwei bis drei Markknochen
  • ein kleines Stück Rindsleber
  • Suppengemüse (Karotten, gelbe Rüben, Petersielwurzel und –grün, Sellerieknolle, Porreestange, Liebstöckel)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 1 Tomate
  • Pfefferkörner
  • Salz
  • Lorbeerblätter
  • Muskatnuss
  • 1 kleines Stück Ingwerknolle

Zubereitung

Suppengemüse waschen oder schälen, Knoblauchknolle samt der Schale (die Suppe wird dadurch klarer) einfach in der Mitte auseinanderschneiden. Zuerst das Fleischstück oder die Rindsknochen (nicht die Leber) in etwas heißem Fett scharf und dunkel anbraten, das gibt der Suppe später einen viel intensiveren Geschmack und eine dunklere Farbe.

Zwiebel samt Schale in der Mitte auseinanderschneiden und auf die heiße, fast glühende Herd- oder Grillplatte legen, bis er auf der Unterseite schwarz ist. Das angebratene Suppenfleisch, Knochen, Leber & Gemüse in den Suppentopf geben, mit kaltem Wasser auffüllen (heißes Wasser würde die Poren des Fleisches schließen > die Geschmacksstoffe könnten nur schwer „ausgekocht“ werden) und auf großer Flamme aufkochen.

Sobald die Schwebestoffe an der Oberfläche sind, sorgfältig abschöpfen, da die Suppe ansonsten trüb wird und mit kaltem Wasser wieder auffüllen. Gewürze (noch kein Salz) beigeben und die Suppe mindestens drei Stunden (besser länger) auf ganz kleiner Flamme (die Suppe soll nicht brodeln, sondern nur ganz leicht wallen) kochen.

Fleisch und Gemüse, beides ist sehr weich und kann zerfallen, vorsichtig herausnehmen und die Suppe durch ein feines Sieb abseihen. Man kann die abgeseihte Suppe nochmals durch ein in das Sieb gelegtes nasses Baumwoll- oder Leinentuch durchseihen, dadurch wird sie wirklich glasklar! Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Marknockerln


Zutaten

  • 10 dag gekochtes Mark
  • 2 Eier
  • 2 Semmeln
  • Salz
  • 1 dag Butter
  • 5 dag Semmelbrösel.

Zubereitung
Das Knochenmark vorsichtig aus den gekochten Suppenknochen lösen, flaumig rühren, mit Eiern, entrindeten, in Wasser erweichten, gut ausgedrückten Semmeln, Salz, feingehackter, in Butter angerösteter Petersilie und Semmelbröseln vermengen.

Nach halbstündigem Rasten formt man aus dem Gemenge mit einem Löffel Nockerln, die man in kochendes Salzwasser einlegt und 10 Minuten zugedeckt kochen lässt. Man fasst sie mit einem Sieblöffel heraus, legt sie in den Suppentopf ein und gießt unmittelbar vor dem Anrichten die Rindsuppe darüber und bestreut diese mit reichlich frischem Schnittlauch.

Kaspressknödel - besser wie auf der Skihütte

Zutaten

  • 1 altbackene Semmel
  • 50 ml heisse Milch
  • 100 g Graukäse
  • 150 g mehligkochende Kartoffeln gekocht und geschält
  • 1 Ei
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 1 Prise gemahlenen Kümmel
  • 20 g Butterschmalz oder Butter zum Braten.

Zubereitung
Die kleingeschnittene Semmel mit Milch begießen, den in kleine
Würfel geschnittenen Graukäse untermischen. Die Kartoffeln durch
die Presse drücken und beides mit dem Ei, der Petersilie und den
Semmelwürfeln vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kümmel
würzen. Kurz ruhen lassen.

Kleine Portionen abstechen und zu Talern formen. In aufgeschäumter Butter auf jeder Seite goldbraun braten

Mahlzeit!

 

1 Antwort
  1. Andrea
    Andrea says:

    Wie hier schon beschrieben, so eine Rindsuppe gehört einfach dazu. Wir machen sie ein wenig anders wie hier beschrieben, aber ich werde dieses Rezept auch einmal zu Hause ausprobieren. Bin gespannt, welche geschmacklichen Unterschiede sich hier ergeben.

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