Offene Fragen an Peter Schröcksnadel

„Die Anna ist halt leider irregeführt“. So titelt ein Interview von Fritz Neumann mit Peter Schröcksnadel, veröffentlicht auf derStandard.at am 17.6.2015.

Ganz abgesehen davon, dass es mehr denn je unpassend ist, wenn alte Männer junge Frauen wie dumme Skihaserln behandeln, lassen sich anhand Schröcksnadels Antworten einige Kernfragen stellen. Sie mögen zum Nachdenken verleiten oder als Interview-Anregung für KollegInnen dienen.

schroecksnadel„Ich habe keinen einzigen Euro Provision gekriegt, seit ich Präsident bin. Ich kriege auch keine Spesen, ich zahle mir die Flüge selbst, ich zahle mir den Audi selbst.“

Warum fragt niemand nach der Verbindung von Schröcksnadels Firma Sitour mit ihrem Werbekunden Audi?

schroeck„Jetzt muss ich mich einmischen, jetzt mische ich mich ein. Ich muss mich nur noch mit den Landesverbandspräsidenten absprechen. In zwei, drei Tagen werde ich meine Sicht der Dinge darlegen.“

Warum wird die Sicht der Dinge nicht nach Absprache mit den Landesverbandspräsidenten sachlich dargelegt sondern vorab in der Presse kräftig gepoltert?

schroeck„Wir können nicht zulassen, dass der gesamte Betrieb gefährdet wird wegen der Selbstsucht einer einzigen Person.“

Sollte man an dieser Stelle nicht eher den Präsidenten in Bezug auf Egozentrismus etwas genauer unter die Lupe nehmen?

schroeck„Im Gespräch, in dem der ÖSV von Sportdirektor Hans Pum, Generalsekretär Klaus Leistner und Anwalt Herbert Hübel vertreten wurde, ist diese große Kampagne mit keinem Wort erwähnt worden. Und die haben das sicher ordentlich verhandelt. Der Klaus hat sich ja auch Notizen gemacht. Jetzt sagt er zu mir, dass er sich verarscht fühlt.“

Warum gibt es kein ordentliches Gesprächsprotokoll?

schroeck„Unsere Athleten sind komplett frei. Sie dürfen nur eines nicht, sie dürfen nicht für einen Konkurrenten eines Verbandssponsors werben. Wenn Fenninger privat einen Mercedes fährt, ist das auch kein Problem.“

Warum dürfen andere ÖSV AthletInnen mit nicht nur mit anderen Automarken (als Audi) privat fahren, sondern auch werben?

schroeck„Wir lassen uns sicher auf keinen Rechtsstreit ein.“


Glaubt Präsident Schröcksnadel er und sein Skiverband stehen über dem Gesetz und seine Athleten sind unmündige „Sklaven“ mit denen man tun kann was man will?

 

Meine große persönliche Frage lautet:

Warum stellen sich Ex-SkiathletInnen nicht hinter Anna Fenninger? Warum nicht einmal die Laureus Academy Botschafter und Kollegen aus Österreich?

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