Der Skizoo auf kunstpiste.com

Skizoologie

Der ikonographische Skipisten Tierpark ist vielfältig. Den Ruhm als bekannteste Vertreter müssen sich das allseits beliebte Skihaserl und die gemeine Pistensau teilen. Hier werden noch andere Spezies aus der Skizoologie vorgestellt.

Vermehrt in Zeiten von Olympiaden und Weltmeisterschaften treten auch Pistenwölfe, allein oder in Rudeln, auf. Von der Pistensau unterscheiden sie sich durch Rennausrüstung und markige Sprüche im Experten-Jargon wie etwa: Boah schlagig heit, da zwitschern die Blaumeisen!

Gemeinsam haben Pistenwolf und Pistensau zackiges Abschwingen an der Liftschlange. Oft gelingt es ihnen dabei, die gesamte Schlange ernsthaft zu gefährden. Als auffalllendstes gemeinsame Merkmal gilt, neben ihrer Zugehörigkeit zu den Allesfressern, der permanente Geschwindigkeitsrausch. Auch an unübersichtlichen Stellen bewegen sie sich vorwiegend im Affenzahn.

Dramatisch wirds wenn sich Pistenwölfe oder Pistensäue und Pistenraupen frontal begegnen. Letztere mutieren vorwiegend in Südtirol auch zu Schneekatzen. Für die x-tra wilden Hunde besteht von Katzenseite jedoch keine Gefahr. Sie tummeln sich weltweit gerne auf ungesicherten Lawinenhängen. Ihre Lebenserwartung in freier Wildbahn ist leider gering.

Sehr junge Pistenbenutzer werden Umgangssprachlich in der Unterordnung Skizwerge zusammengefasst. Oft werden sie in eigenen Gehegen, sogenannten Skikindergärten aufs Wedeln dressiert. Ihre Unterteilung – in Schneehasen-, Wiesel- Murmeltier- Eisbär- & Polarfuchs-Gruppen – ist für die Eltern-Tiere wichtig, damit sie ihren Nachwuchs am Ende des Ski-Tages im Jungtier-Rudel leichter finden können. Die Fütterung der Schneezwerge erfolgt jedoch immer gemeinsam und vorzugsweise mit Micky Maus Schnitzel und Bambi Würstel.

Schirmbars sind ein beliebtes Territoruim von Pistensäuen und Aprés-Skihaserln. Getränkemengen und Trinkfrequenz werden dort eigens von routinierten Jägermeistern kontrolliert. Wie der Hase läuft, wenn er genug Tiger im Tank hat, wird an Schirmbars eindrucksvoll dargestellt.

Dem Lockruf „Uhu Baby“ folgen oft auch andere Vögel wie Pfalzhähne und Schnapsdrosseln, und laben sich gemeinsam mit röhrenden Hirschen an Hochprozentigem vor der letzten Abfahrt zum Skistall. Mancher ist dann nicht mehr in der Lage auch nur im Schneckentempo abzufahren, oder den Elchtest zu überstehen, weil er flach wie eine Flunder ist.