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Gewandt und geschickt Skilaufen
Carving beginnt zu wirken
Das Selbstbild der Skifahrer hat sich gewandelt. Es misst sich nicht mehr so sehr am Gelingen und an der Perfektion von Bewegungstechniken, sondern orientiert sich an der Gestaltungskraft für Gleitprozesse, Kurvenverläufe und Raumerlebnis. Die einfache Grundstruktur der Fahrtechnik eröffnet oft noch unerkannte Möglichkeiten für die Entwicklung von individuellem Stil. Das leichte Handling von taillierten Skis und ihre ausgeprägte Autokinetik ermöglichen leichteres Lernen und auch natürlichere Bewegungen ohne starre Haltung ohne Verdrehungen, Verwindungen und Stockeinsatz.
Gehschule
Der feine Unterschied
Instinktiv tun Kinder, die ohne Stöcke Skifahren lernen wollen, wahrscheinlich etwas, das ihnen bis ins hohe Alter gut tun wird. Sie entwickeln zuerst ihre Gewandtheit und dann ihre Geschicklichkeit. In diesem Zusammenhang ist die Reihenfolge entscheidend - da Rumpfbewegungen in vieler Hinsicht die fundamentalen sind, die auch im Bewegungslernen zuerst ausgebildet werden müssen. Das gilt natürlich auch und vielleicht noch mehr für den Erwachsenen, der sich an neue (Fort)bewegungsformen heranwagt, da er in vielen Fällen durch Lebensumstände und Erziehung viel mehr in Richtung "Werkzeuggebrauch" als "Körperspiel" geprägt ist.
Krücke oder Werkzeug
Ob der Skistock als Krücke oder sinnvolles Werkzeug eingesetzt wird, hängt von Voraussetzungen ab unter denen man als Anfänger das Skifahren erlernt oder als geübter Skiläufer auf die Vorzüge von taillierten Skis wirklich eingehen möchte. Hier ein paar Möglichkeiten, die zeigen wie Gewandtheit vor Geschicklichkeit entwickelt werden kann.
Und dann?
Kann sich jeder frei entscheiden ob sein persönlicher Stil besser mit Stöcken ausgedrückt wird, mal so mal so aussieht oder ob er sich freihändig wohler fühlt.
—Nicola |
![]() Gewandtheit und Geschicklichkeit
Quelle: Prof. Horst Tiwald
Zurück auf Feld eins
"Wird an einen Anfänger sofort die Geschicklichkeitsproblematik herangetragen, etwa dadurch, dass seine Aufmerksamkeit sofort auf Beinstellung, Armbewegungen, Handhaltungen usw. fixiert wird, und wird er später doch ein guter Sportler, so ist er dies nicht wegen, sondern trotz dieses Geschicklichkeitslehrweges geworden. Die meisten Schüler bleiben auf diesem Weg jedoch, trotz jahrelangem Üben, in der unteren Mittelmäßigkeit stecken. Dies kann man im Skilauf massenweise beobachten, denn dort herrschen ebenfalls Lehrwege vor, in denen davon ausgegangen wird, dass es sich auch beim Skilauf vorwiegend um ein Geschicklichkeitsproblem: um das geschickte Lenken des Fahrzeuges "Ski" handelt." Zitat: Prof. Horst Tiwald Links zum Thema auf kunstpiste.com
Snow Flow Skilaufen mit Imagination Motiviert, konzentriert Skilaufen Zentrisch Skilaufen Workshops mit Nicola Snowemotions Feldenkrais@Ski Lei laffn loss'n Sprüche mit Herz und Ursachenforschung Bedienungsanleitung für Carvingskis Lass dich vom Ski (ver)führen!
Links zum Thema
Transkulturelle Bewegungsforschung
Website von Prof. Dr. Horst Tiwald mit vielen Beiträgen auch zum Thema Ski Bio Motion Lab, Uni Bochum Interessante interaktive Gangsimulationen, must see! Bioenergetik Kurzbeschreibung, Literaturliste Alexander Lowen bewegungsfunktionalitaet.de Einführung in die Therapie der Humanen Bewegungsfunktionalität Feldenkrais Was ist Feldenkrais? | |||||||||||
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