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Eine neue Ära im Skisport III
Skitechnik vom Ski her verstehen.
Skis fahren von selbst um die Kurve, wenn man sie nur lässt. Den Ski fahren lassen, heißt ihn mit seinen Eigenschaften einzusetzen und nicht gegen ihn zu arbeiten.
Die Geometrie der Skis ist sozusagen figurbetont. Carvingskis besitzen in der Regel eine verbreiterte Schaufel und ein verbreitertes Skiende. Diese Taillierung ergibt den vielzitierten eingebauten "Konstruktionsradius", den der Ski eigentlich theoretisch und unabhängig von der Durchbiegung und dem Aufkantwinkel aufweist. Der eingebaute Radius wird durch Druck und größeren Aufkantwinkel (meistens kommt beides zugleich zur Geltung) gewissermaßen verkürzt. Das bedeutet, dass der „gefahrene“, Radius also als entsprechend kürzer empfunden wird. Man sollte auch beachten, dass das Verhalten der Skis nicht nur durch die oben besprochenen Angaben bestimmt wird, sondern dass auch andere physikalischen Eigenschaften - auch wenn sie nicht so "sexy" sind wie z.B. Torsionssteifigkeit, Flex, Dämpfung, Spritzigkeit u. a. - eine nicht unwesentliche Rolle spielen und dass sie erst in Kombination mit anderen Ausrüstungsgegenständen (Platte, Bindung, Schuhe) und sogar mit den Schnee- und Pistenverhältnissen und dem Fahrer selbst eine Funktionseinheit darstellen und das Ergebnis bringen. Die Fortsetzung beschäftigt sich mit dem mentalen Faktor der autokinetischen Eigenschaften des neuen Materials. Hauptquelle Ivan Sosna und empirisch. —nicola |
![]() Wie wird der Taillierungsradius berechnet
Obwohl praktisch alle Hersteller ihre Ski mit "vital statistics", also den drei Breitenmaßen, und mit der Angabe des Taillierungsradius versehen, kann die Möglichkeit, den Radius selber exakt zu berechnen, sowohl interessant als auch notwendig sein. Carving-Feinschmecker würde bestimmt die genaue längenbezogene Angabe interessieren, die nicht immer zur Verfügung steht, und die FIS mit dem limitierten Radius bei den Abfahrts- und Super-G-ski will derzeit auch schnell kontrollieren können. ![]() Die KL gilt als 90 Prozent der gekennzeichneten, also nominalen, Länge des Ski.
Quellennachweis: David Lind & Scott P. Sanders, The Physics of Skiing, Springer 1996, S. 205 - 207 SKIING, USA, SKImagazín (Tschechien), Materialien der FIS 1999 —Ivan Sosna | |||
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Zen im Skisport | 03.03.2004 11:24 | |||
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„Wie kann denn überhaupt ein Schuss gelöst werden, wenn 'ich' es nicht tue?“ „'Es' schießt“ erwiderte der Meister. Carven hat viele Ähnlichkeiten mit Zen-Bogenschiessen. Polo | ||||